Carry of Maine Coon Castle

Jetzt lebt die kleine Katze bei Ihnen und Sie wollen alles richtig machen. Doch was will Ihnen Ihr Stubentiger sagen? Wer Katzenverhalten deuten kann, macht sich selbst und dem Tier das Zusammenleben sehr viel angenehmer. Als Kenner auf diesem Gebiet vermeiden Sie Missverständnisse. Sie wissen genau, was Sie in welchen Situationen von Ihrer Katze erwarten dürfen. Und Sie wissen, wann sich Ihr Kitten wohlfühlt und wonach es in bestimmten Situationen verlangt.

Wie „sprechen“ Katzen?

Die meisten Katzen sind sehr kommunikativ, was für Laien nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erkennen ist. Denn Samtpfoten verfügen über ein ganzes Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten.

Katzen kommunizieren über:

  • Laute

  • Körperhaltung

  • Schwanzhaltung

  • Stellung der Ohren

  • Verhalten und „Gesten“

Selten verwenden sie eines dieser Kommunikationsmittel isoliert, sondern eine Kombination aus mehreren. So begleitet eine ängstliche oder aggressive Körperhaltung meistens ein Fauchen. Die Ernsthaftigkeit dieser Verstimmung können auch absolute Nicht-Experten auf Anhieb erkennen. Für die Deutung einiger anderer Verhaltensweisen, braucht es allerdings etwas Erfahrung. Das Wichtigste finden Sie aber auch hier unter den folgenden Punkten.

So können Sie Katzenverhalten deuten

Was bedeutet es, wenn die Katze schnurrt oder einen Buckel macht, den Schwanz hin- und herschwingt? Je nach Situation und begleitendem Verhalten gibt es unterschiedliche Interpretationen. Wir sehen uns zunächst alle Kommunikationsmittel im Einzelnen an, damit Sie das Katzenverhalten deuten können.

Laute beim Katzenverhalten deuten

Unter Artgenossen verständigen sich Katzen in der Regel ohne Laute, nur mit Körpersignalen. Doch es gibt zwei Ausnahmen: Kätzchen miauen in ihren ersten Lebenswochen nach der Mutter, was sie sich mit zunehmender Selbstständigkeit für die zwischenkatzliche Kommunikation wieder abgewöhnen. Und Fauchen kommt in jedem Lebensalter zum Einsatz, falls sich ein Kontrahent durch die sonstigen Drohgebärden nicht genügend einschüchtern lässt.

Die ganze Bandbreite an verfügbaren Lauten haben sich die Katzen jedoch ausschließlich für die Verständigung mit den Menschen angeeignet. Das mag zum einen daran liegen, dass diese die nonverbalen Signale nicht immer so gut deuten können oder ihnen nicht die nötige Aufmerksamkeit schenken. Um die eigenen Bedürfnisse zu unterstreichen, können Katzen deshalb nicht nur mit einer imposanten Lautstärke aufwarten, sondern ein Miauen auch in einen Dauerton übergehen lassen.

Übrigens produzieren nicht alle Katzen den typischen Miau-Laut. Das hängt von der Rasse und dem einzelnen Tier ab. Auch, wieviel eine Katze „spricht“, ist individuell sehr unterschiedlich. Generell neigen reine Wohnungskatzen mehr zum Plaudern als Freigänger.

Doch was meint nun die Katze, wenn sie Laut gibt? Hier die häufigsten Möglichkeiten:

  • Fauchen und Knurren: Katzen fauchen in der Regel, manchmal hört es sich aber auch eher wie ein Knurren an. Es kann Erschrecken, Angst oder Wut – oder alles zusammen – ausdrücken. Was sich genau dahinter verbirgt, verraten Situation und Körperhaltung der Katze.

  • Fiepen: Kurze und sehr helle, nacheinander ausgestoßene Laute deuten auf Stress hin. Es gibt in diesem Moment etwas, das die Katze ängstigt oder frustriert. Das kann im schlimmsten Fall eine Verletzung oder ein Feststecken sein. Denkbar ist aber auch eine fette Schmeißfliege, die Mieze so gerne fangen würde, die ihr aber immer wieder entwischt.

  • Quieken: Ähnlich kurz wie das Fiepen, aber mit positiver Bedeutung. Laute in dieser Art können beispielsweise erwartungsvolle Schritte in Richtung Napf oder eine freudige Begrüßung begleiten.

  • Gurren: Ebenfalls ein kurzer Laut, aber etwas weicher im Ton. Damit signalisiert die Katze Freude oder Zustimmung.

  • Meckern: Unmut bekunden manche Katzen mit ebenso kurzen Lauten, allerdings in einer etwas tieferen Tonlage als das Fiepen und Quieken. Die Bedeutung ist meistens: „Jetzt nicht“ oder „lass mich einfach in Ruhe“. Üblich ist dies hauptsächlich bei Freigängern, die auf fremde Menschen treffen.

  • Miauen: Auch wenn nicht alle Katzen wirklich miauen, beherrschen sie diese typische „Katzenmusik“, die aus verschiedenen Tönen bestehen und sich bei Bedarf zu dem berüchtigten Dauerton verlängern kann. Letzteres geschieht vor allem dann, wenn niemand auf das Miauen reagiert. Denn die Katze will jetzt Aufmerksamkeit, sei es, weil der Napf leer ist, sie genau jetzt kuscheln will oder weil ihr langweilig ist. Es ist übrigens kein Zufall, dass hier Ähnlichkeiten zum Schreien von menschlichen Babys und Kleinkindern bestehen. Katzen haben im Laufe ihrer Entwicklung gelernt, dass Menschen darauf sensibel reagieren.

  • Jammern: Fühlt sich die Katze unwohl oder hat gar Angst, stößt sie aneinandergereihte dunkle, kehlige Laute aus. Ursache kann sein, dass sie in der Transportbox sitzen muss oder sich beim nächtlichen Ausgang plötzlich einsam fühlt. Letzteres treibt immer wieder ganze Nachbarschaften in den Wahnsinn. Denn das Jammern ist oft sehr laut und klingt mitten in der Nacht etwas gruselig.

  • Wimmern: Katzen nutzen normalerweise keine expliziten Schmerzenslaute, sondern ertragen körperliches Leid eher stumm. Geben sie doch Laut, äußert sich dies meistens als leises Wimmern. Dann ist die Lage aber wirklich schlimm.

  • Schnurren: Diesen wohligen Dauerlaut kann die Katze nicht steuern. Er kommt einfach, und zwar immer dann, wenn sich der Stubentiger entspannt und extrem wohlfühlt – vorzugsweise bei einer ausgiebigen Streicheleinheit. Das Schnurren wiederum wirkt beruhigend auf die gesamte Umgebung. Da es auch einen heilenden Effekt hat, schnurren Katzen auch bei Verletzungen und Schmerzen.

Manche Laute lassen sich allein betrachtet nicht eindeutig interpretieren. Man sollte sich deshalb die Katze auch immer genau ansehen. Der Körper verrät so einiges.

Katzenschwanz als Stimmungsbarometer

Die offensichtlichsten Signale, wie es um die Laune der Katze bestellt ist, sendet ihr Schwanz aus. Deshalb können hier auch absolute Katzenversteher-Anfänger wichtige Hinweise ablesen. Aussagen liefert nicht nur die Stellung des Schwanzes, sondern auch ob und wie die Katze ihn bewegt. Darauf sollten Sie also immer achten, wenn Sie Katzenverhalten deuten.

Das verrät der Katzenschwanz:

Schwanz locker herunterhängend

Die Katze ist entspannt, vielleicht auch ein bisschen müde. Steigerung dieses Zustands: Sowohl der Stubentiger selbst als auch der Schwanz liegen bewegunslos am Boden. Dann können Sie davon ausgehen, dass die Katze döst oder schläft. Ihr Körper mitsamt Schwanz kann dabei allerdings auch eingerollt sein.

Schwanz senkrecht stehend

Hier gilt es, auf die Details zu achten: Bildet der Schwanz eine einzige gerade Linie nach oben, freut sich Mieze. Diese Stellung findet auch Verwendung, wenn die Katze vorwegläuft, um ihrem Menschen etwas Wichiges wie beispielsweise den leeren Futternapf zu zeigen.
Ist die Schwanzspitze leicht nach vorne geneigt, nimmt die Katze freundlichen Kontakt zu anderen Lebewesen auf. Zeigt die Schwanzspitze nach hinten, ist die Samtpfote immer noch positiv eingestellt, aber leicht unsicher.
Zittert der aufgestellte Schwanz, ist die Katze freudig erregt. Finden sich dabei Tröpfchen im Fell, hat sie wahrscheinlich irgendwo hingepinkelt.
Stehen alle Haare ab, so dass auch ein kurzfelliger Schwanz ganz buschig wirkt, ist die Katze negativ erregt. Kommen Fauchen und ein Katzenbuckel dazu, herrscht Alarmbereitschaft. Dann ist das Tier sehr ängstlich, aggressiv oder erschrocken.

Schwanz waagrecht nach hinten stehend

Bildet der Schwanz quasi die Verlängerung des Rückens, gibt sich die Katze zutraulich. Vermutlich bewegt sie sich auf jemanden zu, den sie kennt und mag. Verstärkend wirken dabei gurrende Laute und Quieken.

Es kann aber auch sein, dass einfach irgendetwas entdeckt hat, das ihr Interesse weckt.

Schwanz schräg nach oben zeigend

Mieze hat gute Laune und ist freundlich gestimmt. Mehr Aufschluss geben weitere Körpersignale und Laute.

Schwanz eingezogen

Zieht die Katze ihren Schwanz ein, ist sie verängstigt. Manchmal ist er überhaupt nicht mehr zu sehen, so dicht klemmt der Schwanz zwischen den Hinterbeinen. Eine geduckte Körperhaltung und weit geöffnete Pupillen weisen ebenfalls auf den seelischen Notstand des Stubentigers hin.

Schwanz schräg nach unten zeigend

Wen auch immer die Katze ins Visier genommen hat – derjenige sollte sich in Acht nehmen. Sie ist nämlich jetzt bereit zum Angriff. Wie ernst es ihr damit ist, zeigen Augen und Ohren sowie die Spannung des gesamten Körpers.

Zuckende Schwanzspitze

Zuckt lediglich die äußerste Schwanzspitze, ist die Katze aufgeregt. Das kann der Fall sein, wenn sie in freudiger Erwartung vor dem Mausloch sitzt oder scheinbar entspannt daliegt. Diese Art der Aufregung ist meistens positiv.
Bewegt sich ein größeres Stück des Schwanzes, eventuell auch in schnellerem Rhythmus, deutet das auf eine Verstimmung hin. Dabei kann es sich um eine relativ harmlose Langeweile handeln, aber auch um echten Ärger. Um dies richtig zu interpretieren, sollte man zudem auf Augen und Ohren achten.

Aufgestellte Haare

Das hatten wir oben bereits beim senkrecht stehenden Schwanz. Die Haare können jedoch auch bei anderen Schwanzstellungen in alle Richtungen stehen. Das deutet immer auf ein großes Unwohlsein der Katze hin. Meistens handelt es sich um Ängstlichkeit oder Wut. Dabei kann der Schwanz auch noch etwas länger buschig bleiben, wenn der eigentliche Anlass nicht mehr akut ist.

Über die Körperhaltung Katzenverhalten deuten

Der Körper der Katze ist ein einziges Kommunikationsinstrument. Je nachdem, welche Haltung das Tier einnimmt und wie stark die Körperspannung ausfällt, verweist dies auf einen ruhigen bis sehr erregten Gemütszustand. Weiteren Aufschluss geben Augen und Ohren sowie natürlich wie schon ausgeführt der Schwanz.

  • Auf dem Bauch oder auf der Seite liegend: Schläft oder döst die Katze, liegt sie eingerollt, lang ausgestreckt oder auch in einer für Menschen nicht nachvollziehbaren Stellung da. Bewegt sich an der Katze (außer vielleicht einem leichten Ohrenspiel) nichts, ist sie entspannt – ganz gleich wie unbequem ihre Körperhaltung für uns aussehen mag.

    Nun bedeutet aber nicht jede Liegeposition eine ruhige Stimmung. Eine relativ neutrale Haltung nimmt die Katze noch ein, wenn sie den Kopf hebt und eventuell dabei die Vorderpfoten parallel vor sich hin legt. Jetzt geht es darum, auf andere Hinweise zu achten.

    Sind die Augen halb geschlossen, hat Mieze womöglich noch nicht richtig ausgeschlafen. Blickt sie mit wachen Augen auf einen bestimmten Punkt, hat etwas ihr Interesse erweckt. Stehen dabei die Ohren senkrecht nach oben, handelt es sich meistens um eine angenehme Neugier. Pendelt hingegen der Schwanz unruhig hin und her, erregt etwas das Missfallen der Katze.

  • Auf dem Rücken liegend: Bei einer schlafenden Katze deutet diese Position auf Tiefenentspannung hin. Sie fühlt sich absolut sicher und kann sich deshalb richtig gehenlassen.

    Befindet sich die Katze im Wachzustand, können verschiedene Ursachen vorliegen. Eine ganz pragmatische kann zum Beispiel sein, dass der Rücken juckt. Mit Hin- und Herwälzen versucht sie, sich Linderung zu verschaffen. Es kann sich jedoch auch um eine Aufforderung zum Spiel handeln beziehungsweise im Spiel selbst zum Einsatz kommen, um beispielsweise das Angelspielzeug besser fassen zu können. In solchen Momenten sollte man nicht den Bauch der Katze streicheln. Da können sich im Reflex schon ein paar Krallen in die menschliche Hand bohren.

    Im Aufeinandertreffen mit einem anderen Tier (oder einem Menschen) kann die Rückenlage auch eine Unterwerfungsgeste bedeuten, meist begleitet von waagrecht abstehenden oder angelegten Ohren. Die Krallen sind dabei ausgefahren, so dass die Katze sich immer noch verteidigen kann. Eine fremdes Tier sollte man deshalb bei solch einer Haltung nie anfassen.

  • Stehend: Wenn die Katze ganz normal dasteht, ist meistens alles im Lot. Hier verrät wieder der Schwanz (s. oben) die Details des Befindens: Aufregung, Neugier, Langeweile oder erhöhte Wachsamkeit. Die Ohren richten sich dabei auf die Geräuschquelle, sofern vorhanden. Werden sie angelegt, schlägt die Stimmung in Wut oder Angst um. Bei letzterem vergrößern sich zudem oft die Pupillen.

  • Geduckt:  Das ist allgemein kein gutes Zeichen. Entweder hat die Katze Angst, dann duckt sie sich im Stehen oder kauert richtiggehend mit eingezogenem Kopf. Will sie sich fortbewegen, kann sie in einen Schleichgang verfallen, bei dem sie versucht, sich möglichst kleinzumachen.

    Oder die Katze rüstet sich zum Angriff, setzt eventuell bereits zum Sprung an. Erkennbar ist dies an angelegten oder waagrecht abstehenden Ohren. Der Schwanz pendelt hin und her oder verschwindet komplett unter dem Körper. Die Augen sind weit aufgerissen. Das sind sie allerdings auch, wenn die Katze sich ängstigt. Wut tritt bei ihr ohnehin oft in Kombination mit Angst auf.

  • Katzenbuckel: Allerhöchstes Unbehagen bedeutet diese Körperhaltung. Sie hat Angst, fühlt sich angegriffen oder ist erschrocken. Begleiterscheinungen sind gesträubtes Rückenfell, seitlich abstehende Ohren und ein buschiger Schwanz, der senkrecht nach oben stehen oder schräg nach unten hängen kann.

    Hat die Katze dabei den Kopf erhoben, versucht sie sich als Drohgebärde größer zu machen. Senkt sie den Kopf, plant sie womöglich schon den Angriff.

Gesten beim Katzenverhalten deuten

Katzen sprechen natürlich auch durch ihr Handeln mit uns. Manche Gesten sind sehr eindeutig, andere hingegen erfordern ein bisschen Wissen und Erfahrung. Die folgenden Erläuterungen helfen Ihnen, Ihr Kitten besser zu verstehen.

Mit dem Schwanz „wedeln“

Das ist eine Falle, in die Hundebesitzer oft tappen. Bellende Vierbeiner signalisieren damit Freude, Samtpfoten nicht, wie wir oben bereits erläutert haben. Ein extrem unruhiger Katzenschwanz bedeutet immer Unbehagen. Mit je mehr Vehemenz er hin- und hergeschwungen wird, desto mehr Vorsicht ist angesagt. Fast in jedem Fall sollte man das Tier in diesem Moment in Ruhe lassen oder  – sofern dies möglich ist – die Quelle ihres Ärgernisses beseitigen.

Nicht jede Schwanzbewegung der Katze hat aber eine negative Ursache. Leichte Bewegungen bei aufrechtem Schwanz bedeuten meistens Freude. Auch wenn sich die Mieze in Spiellaune befindet, bewegt sie den Schwanz hin und her. Das Gleiche tut sie mitunter, wenn sie sich langweilt. Schlägt sie den Schwanz jedoch nicht über, sondern auf den Boden, erregt etwas ihren Unmut.

Am Menschen (oder anderen) reiben

Wenn Katzen um Menschen herumscharwänzeln und dabei ihr Köpfchen an die Beine reiben, hat das zwei Funktionen. Zum einen setzen sie mit ihren Drüsensekreten ein Duftzeichen, um den Besitzanspruch an diese Person zu bekräftigen. Auf ähnliche Weise markieren die Katzen auch Artgenossen, andere Tiere und Gegenstände, die sie mögen – beispielsweise ihren Kratzbaum.

Zum anderen bekunden Katzen mit diesem Verhalten Sympathie und Vertrauen. Die Menschen reagieren im Normalfall verstärkend darauf, denn kaum jemand bleibt unberührt, wenn sich ein süßes Tier anschmiegt. Katzenverhalten deuten ist in diesem Fall dann keine große Kunst.

Mit Schnauze anstupsen

Ein leichtes Anstupsen mit dem Schnäuzchen ist in der Regel ein Liebesbeweis Ihrer Katze. Erfolgt das etwas stärker und fixiert eventuell zudem  noch die Handfläche, ist in den meisten Fällen eine Aufforderung zum Streicheln und Kuscheln damit verbunden. Zumindest möchte die Samtpfote, dass man ihr die gesamte Aufmerksamkeit schenkt.

Köpfchen geben

Bei dieser Geste streckt die Katze ihren Kopf nach oben, um ein Körperteil des Menschen zu treffen, den sie ins Visier genommen hat. Manchmal springt sie dabei auch etwas in die Höhe. In den Genuss kommen nur ihre absoluten Favoriten. Köpfchen geben ist nämlich ebenfalls eine Liebesbezeugung, bei der die Katze Pheromone auf ihren Lieblingsmenschen verteilt.

Natürlich bekommt die Samtpfote durch diese anrührende Geste auch gebührende Aufmerksamkeit, was sie wohl auch in die Aktion einkalkuliert.

Milchtritt

Den Milchtritt beziehungsweise das Treteln beherrschen Kätzchen von Geburt an, regen sie doch auf diese Weise den Milchfluss bei der Mutter an. Warum genau erwachsene Tiere dieses Verhalten beibehalten, klärte man bislang nicht hinreichend.

Tatsache ist allerdings, dass sämtliche damit verbundene Aktionen von Wohlbefinden zeugen. Wenn die Katze abwechselnd mit den Vorderpfoten einen Gegenstand (oder auch ein menschliches Körperteil) bearbeitet, drückt sie sich ihren Schlafplatz zurecht oder begleitet damit das Schnurren bei einer ausgiebigen Streicheleinheit. Der Milchtritt ist deshalb in der Regel Ausdruck tiefster Entspannung.

Hin- und herwälzen

Dreht sich die Katze auf den Rücken, fühlt sie sich auf jeden Fall sicher. Ruckelt sie dabei den Rücken über den Boden, kann etwas jucken, oder sie möchte zu Zeiten des Fellwechsels lose Haare loswerden. Wälzt sie sich von einer zur anderen Seite, signalisiert sie Lust auf Spielen oder zumindest Unternehmungslust.

Eine Unterwerfungsgeste ist die Rückenlage eher bei Artgenossen und anderen Tieren. Dann wälzt sich die Katze jedoch nicht, sondern ist eher starr und hält die Pfoten angriffsbereit.

Beim Katzenverhalten deuten Persönlichkeit beachten

Alle Katzen haben ihre ganz eigene Persönlichkeit. Deshalb treten manche der geschilderten Verhaltensweisen bei einigen Tieren nur selten oder auch gar nicht auf. Jede Samtpfote hat ihre Art, Zuneigung zu bekunden. Mit unserem kleinen Führer durch die Katzenbefindlichkeiten können Sie mit Sicherheit bald einschätzen, was Ihnen Ihre Mieze sagen möchte und deren spezielles Katzenverhalten deuten.

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